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....was ist schuld daran, dass das Publikum jedesmal in großen Scharen kommt, wenn “Tante Friedas Jazzkränzchen” auftritt ? Dies fragte sich eine grosse Reutlinger Tageszeitung und bemerkte weiterhin an, “ zudem tanzt auch der OB Kalbfell ab und zu nach TANTE FRIEDAS Pfeife”, womit die beliebten Jazzbandbälle gemeint waren, die der Jazzclub IN DER MITTE bis weit in die 70er Jahre hinein regelmäßig veranstaltete. Gegründet worden war die Truppe im Jahre 1968 vom Trompeter Martin “Maarde” Klaus, und mit dabei war Jörg “Gilb” Merzenich Klarinette, Eberhard “Woody” Wurster Posaune (im ersten Vierteljahr war Alexander Katz der Posaunist, der musste dann jedoch zum Bund...), Clemens Wittel Piano, Norbert Vogt Banjo, Helmut “Basser” Franz Sousaphon und Jürgen Breidt Schlagzeug (alle im Bild nebenan). Bald kam ein zweites, wunderbares Kornett hinzu. Till Schierer brachte die Klänge von Bix Beiderbecke in die Band. Weniger erfolgreich war die Idee, mit Uli Klaus ein zweites Banjo in die Band aufzunehmen, denn nun mussten die Banjospieler den Spott ertragen, als Nähmaschinenduett Pfaff & Singer bezeichnet zu werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund trennten sich bald darauf Bläser und Rhythmusgruppe und “Tante Frieda” hatte in den folgenden Jahren allerhand Besetzungswechsel zu verkraften. Das tat ihrer Beliebtheit jedoch keinen Abbruch. Wo die Band auftrat, war volles Haus. Eine Vielzahl von Auftritten im In- und Ausland in Jazzclubs, auf Jazz-Festivals aber auch bei Firmen oder großen Festivitäten jeglicher Art sorgten für einen hohen Bekanntheitsgrad der Truppe. Und das ist so geblieben....
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